Seite 3

image

Tag 53: Fix und fertig!

Fr. 31. Juli 2015, von Gossensass zur Tribulaunhütte (IT)

Gut erholt brenne ich darauf, mich in die nächsten Abenteuer stürzen zu können. Es stehen schöne Touren durch die Stubaier Alpen an. Das Highlight wird eine zweitägige Gletschertour werden.
Bei bestem Wetter geht es gut gelaunt los, doch am Nachmittag kippt die Stimmung!

image

Tag 45: Tödliche Gefahr!

Do. 23. Juli 2015, von der Hofschenke Burg Sprechenstein nach Sterzing

Während der Nacht hat ein zweites, viel stärkeres Gewitter in ganz Südtirol gewütet. Morgens erfahre ich von der Wirtin, dass zwei Bergsteiger diese Nacht nicht überlebt haben.
Dankbar, ein Dach über dem Kopf gehabt zu haben, vollende ich meine gestrige Etappe.

image

Tag 44: Vom Donner gestoppt

Mi. 22. Juli 2015, von der Simile Mahdalm zur Hofschenke Burg Sprechenstein

Mit Freude starte ich in meine letzte Etappe, bevor ich in Sterzing ein paar Tage Pause mache.
Nachdem ich über den Himmel in die Hölle komme, werde ich von einem Gewitter am Weiterkommen gehindert. Eine gutmütige Wirtin gewährt mir Obdach und bewahrt mich so vor Schlimmerem. Mein Tagesziel Sterzing kann ich mir heute abschminken.

image

Tag 43: Eiskaltes Badevergnügen

Di. 21. Juli 2015, von der Brixner Hütte zur Simile Mahdalm

Kaum habe ich mich von den drei Rheinländern verabschiedet, ergibt sich eine neue Bekanntschaft. Ein Pustertaler Pärchen wird für einen großen Teil des Tages meine Begleitung.
Nachdem wir erfolgreich die Wilde Kreuzspitze bestiegen haben, wird es kurzzeitig ziemlich frostig. Unserem Spaß tut das aber keinen Abbruch.
Am späten Nachmittag lerne ich einen Franzosen kennen, der den Begriff Tour de France neu definiert!

image

Tag 42: Gesellschaft unerwünscht

Mo. 20. Juli 2015, vom Walter-Brenninger-Biwak zur Brixner Hütte

Nach einer aufregenden Nacht geht es auf gemäßigteren Wegen durch eine grüne Wüste. Nur die Steinkarscharte versucht, mich am Weiterkommen aufzuhalten.
Auf der Brixner Hütte angekommen, will es mit meiner Kontaktanbahnung zuerst nicht recht klappen. Doch drei nette Rheinländer bewahren mich vor der sozialen Isolation.

image

Tag 41: Ein Paradies auf Bergen

So. 19. Juli 2015, von der Edelrauthütte zum Walter-Brenninger-Biwak

Mit den den Eindrücken des verschollen geglaubten Paares im Hinterkopf mache ich mich auf den Weg. Alleine, da meine Schwester wieder zurückfährt.
Eine schier unüberwindbare Felswand trennt mich im Laufe des Tages von einem paradiesischen Kleinod!

image

Tag 40: Verschollen im Felsenmeer

Sa. 18. Juli 2015, von der Chemnitzer Hütte zur Edelrauthütte

Meine Schwester Regina begleitet mich auf dem Neveser Höhenweg zur Edelrauthütte. Am Ende des eher gemütlichen Weges bringt mich eine Frau zum Staunen!
Während wir es uns am Nachmittag und Abend gut gehen lassen, kämpft andernorts ein Paar gegen seine schwindenden Kräfte an.